Auf die Schätze, fertig, los!

Wir haben einen Schatz versteckt. Der Name ist “Schatz der Kinder”. Wie das funktioniert: Da ist ein Gerät, das heißt GPS-Gerät, da drin ist ein Kompass. Da gibt man Nummern ein für Norden, Süden, Osten und Westen. Die Koordinaten bekommt man aus dem Internet bei www.geocaching.com. Man muss gucken, wohin der Kompass im GPS-Gerät zeigt, dann weiß man, wo lang man gehen muss und irgendwann kommt man zum Schatz. Wenn man einen Schatz gefunden hat, dann macht man einen neuen Gegenstand rein und schreibt das Datum hin, damit alle wissen, wie viele bereits den Schatz gefunden haben. Am Sonntag bin ich Fahrrad gefahren und da habe ich Leute gesehen, die unseren Schatz gesucht haben. Im Internet schreibt man dann, was man getauscht hat und ob man den Schatz toll fand. Während der documenta12 – im Sommer 2007 haben wir auf einem Zettel Rätsel gemacht, den Rätselzettel haben wir als erste Station mit dem GPS-Gerät gefunden, er war in einer Flasche versteckt, einer ganz kleinen. Da haben wir documenta-Sachen gesucht mit GPS, z. B. die blaue Axt, wir waren beim Mohnfeld, bei der documenta-Halle und bei den Löchern (Erdkilometer als eines der Außenkunstwerke der aktuellen bzw. vergangenen Weltkunstausstellungen, Anm. der Redaktion). Am Ende gab es Eis für alle Kinder.
Kai, 6 und Dafina, 8


